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ISLAM

GESCHICHTE DES ISLAM

Um 611 n.Chr. hatte der Kaufmann Mohammed Visionen von einer neuen Religion. Er schrieb seine Visionen nieder, woraus später der Koran entstand. Mohammed zog 622 mit seinen Anhängern von Mekka nach Medina.

Dort beginnt er sich politisch zu engagieren. Es entsteht mit der Zeit der islamische Staat. Mohammed hatte das Amt eines "Schlichters" und "Oberhaupt" inne.

Nach Mohammeds friedlichem Tod 632 weitet sich der Islam sehr schnell auf der ganzen arabischen Halbinsel aus, wohl vor allem wegen seiner starken Solidarität innerhalb der Gemeinschaft der Religion.

Die Führung wurde von Kalifen übernommen. Jedoch bereits in den ersten Jahrzehnten kam es zur grossen Spaltung in "Sunniten" und "Schiiten", die noch heute besteht.

Im Mittelalter kam es im 14. Jahrhundert zu einer grossen Expansion rund ums Mittelmeer. Der Islam etablierte sich als Weltreligion.

Ende des 20. Jahrhunderts erlebte der Islam eine neue Welle der selbstbewussten Stärkung als aggressive Anti-Haltung gegen Israel und "den Westen".

Heute ist der Islam zwiegespalten zwischen gesellschaftlichem Fortschritt und selbstbewusstem Festhalten an alten religiösen Traditionen.

(Quelle: Thierry Moosbrugger, askja)

LINKS

Zum Islam in der Schweiz: www.religion.ch/web/islam 

 

WISSENSWERTES

Anzahl Gläubige:   
1,3 Milliarden

Hauptsächlicher Kulturraum:

Nördliches Afrika, westliches Asien, Indonesien

Religionsstifter - Mohammed:
Er verstand sich als "Empfangender" der Offenbarungen Gottes, die er im Koran niederschrieb.

Heilige Schrift - Koran:
Mohammed hat in 23 Jahren die Offenbarung von Allah empfangen. Diese wurden in einem Guss aufgeschrieben.

Hauptsymbol - Halbmond:

Der Islam kommt von der arabischen Halbinsel, wo man vorher an den Mondgott glaubte.


Das wichtigste ethische Stichwort - Gerechtigkeit:
Auf dem Weg der Gerechtigkeit erwirbt sich der Mensch die Voraussetzungen, um im Gericht Allahs bestehen zu können.

Was kommt nach dem Tod? - Djannah:
Das Paradies.

Tier - Pferd Buraq:
Flog mit Mohammed von Mekka nach Jerusalem.

Feste! - Ramadan:
Das Ende des Fastenmonats.

Wie wird das Leiden erklärt? - Kismet:
Alles ist von Allah vorbestimmt. Dennoch betont der Koran auch die eigene Verantwortung des Menschen.

Tabu - Blut im Fleisch:
Von keinem Tier darf Blut verzehrt werden. Deshalb werden die zum Essen erlaubten Tiere durch Ausbluten getötet.

Der Heiligste Gegenstand - Koran:
Die Schriften über Mohammed.

Welche Frau wird besonders verehrt? - Maria:
Jesus gilt als der letzte Prophet vor Mohammed. Maria ist als einzige Frau im Koran namentlich erwähnt.

Was bringt religiöse Reinheit? - Wudhu:
Rituelle Teilreinigung vor dem muslimischen Gebet. Hände, Arme, Mund, Nase, Ohren, Gesicht, Kopf und Füsse werden gewaschen.

Was bei der Sexualität auffällt - Bigamie:
Ein Mann kann mehrere Frauen haben. Hintergrund: Während der Zeit von Schwangerschaft und Stillzeit kann sich die Frau voll auf das Kind konzentrieren und wird nicht von ihrem Mann behelligt.

(Quelle: Thierry Moosbrugger, askja)

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